Familie Aeschlimann und IndieWatt gewinnen Innovationspreis für Energie- und Klimaeffizienz der Berner Landwirtschaft

Geschätzte Lesezeit: Etwa 1 Minute (256 Worte)

Der Beweis, dass das Klima bei uns langfristig kühler wird, ist, dass die Vegetationsgrenze in den Alpen de fakto sinkt. Wir rasen damit auf die nächste Eiszeit zu!
Wie bitte? Die Edelweiss wandern ins Tal?
Pardon, ich muss sie enttäuschen, das war ein kleiner Trick aus der Zauberkiste der Klimaskeptiker. Es ist leider, leider so: Weil der Meerespiegel schneller steigt als die Vegetationsgrenze, nehmen die m.ü.M. der Vegetationsgrenze ab. (Damit habe ich gleich etwas fake Klimanews in die Welt gesetzt. Ob es was nützt?)

So wie man einen einzelnen Aspekt auseinandernehmen und isolieren kann, bis man das Argument hat, das man sich wünscht (It’s the correlation, stupid!), so kann man Einzelhandlungen ins Globale aufblasen, bis man die Bedeutung bekommt, die man sich wünscht.

So posaunen wir in die Welt hinaus: Wir sind Klimaretter!

Pardon, ich muss sie abermals enttäuschen, denn es ist leider, leider so: Unser individueller Hebel in Sachen Klimawandel ist so klitzeklein, dass man vor Entmutigung grad in den nächten EasyJet einsteigen möchte.

Dennoch bleiben wir dran. Und andere auch! (Hat, glaub ich, was mit Ethik oder so zu tun)

Familie Aeschlimann und IndieWatt haben den Innovationspreis für Energie- und Klimaeffizienz in der Berner Landwirtschaft gewonnen!

Das ist selbstverständlich bedeutungslos für die Welt. ABER wir wissen auch: Wir sind ein kleiner Puzzlestein auf dem Weg in eine Zukunft, die wir nachhaltiger gestalten KÖNNEN und WOLLEN. Speicherung der Solarenergie mit Salzbatterien ist immerhin schon Mal etwas, das sich sehen lassen kann.

Veröffentlicht von Max Ursin vor 3 Monaten, 18.8.2018

Abgelegt in: Unkategorisiert

Beitrag teilen:

Eine Antwort zu “Familie Aeschlimann und IndieWatt gewinnen Innovationspreis für Energie- und Klimaeffizienz der Berner Landwirtschaft”

  1. Kammermann Daniel
    19. August 2018 at 12:59

    Gratuliere einerseits für den Innovationspreis aus Kreisen der Landwirtschaft, die ja sonst nicht gerade mit Klimaeffizienz glänzt, und andrerseits für den so scharfzüngigen Kommentar von Max Ursin, der so treffend schildert, was im globalen Klimaschutz abläuft, nämlich „Wasser predigen und Wein (sogar gleichzeitig!!) trinken“.
    Ich habe mein Klimakonzept realisiert und werde auch dauernd angelacht und angefeindet. Ich zitiere Mahatma Ghandi: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du…!“.
    Macht weiter so, ihr werdet gewinnen!

Möchten Sie eine Antwort hinterlassen?

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem Sternchen * gekennzeichnet.