Heiraten ohne Netz mit IndieWatt: Licht, bis dass der Tod euch scheidet.

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Um es kurz zu machen: Der IndieWatt rettet die Hochzeitsparty und hält bis vier Uhr morgens durch. Ich kann Euch sagen: Eine richtige Festsau, dieser IndieWatt!

Die Langversion: Ein Wasserkraftwerk ohne Wasser ist nicht Mal mehr ein Kraftwerk. Erst gurgelts, dann dann werden die Lichter schwach und schwächer, dann schweigt es. Jeden Spätherbst stirbt das Kleinwasserkraftwerk Rosenlaui den kleinen Tod der kleinen Wasserkraftwerke, die aber dank ihrem Superkarma (CO2-frei und so) im Frühling regelmässig wieder munter sprudelnd zum Leben erwachen. Ein ewiger Kreislauf. Erneuerbare Energie.

Was aber tut die Wirtin und der Wirt, wenn justament im späten Herbst noch eine Hochzeit droht? Wenn es dann die Wasserkraftt zu ihrem winterlichen Sterbebett hinan zieht? Wenn überflüssigerweise das Wasser immer mehr zum Wässerchen wird? Wenn der Generator zwar noch tapfer seine Runden dreht, aber nur noch im schwachen Scheine seiner selbst? Und was, wenn der DJ seinen Tonapparat mit elektronischem Verstärker an eben jenes Schwachwasserkraftwerk anschliesst und dieses nicht einmal mehr die kleinen Touchscreens zu beleuchten fähig ist? Und was ist mit den Hold-o-Maten zum Warmhalten der vorbereiteten Speisen? Und sollte man der Hochzeitsgesellschaft (immerhin der schönste Tag im Leben eines jungen Paares) bei draussen 5 Grad etwa kalte Teller vorsetzen? Und auf den Espresso Grappa aus der Schäumchen-Kaffeemaschine wird auch verzichtet?

Nicht mit IndieWatt. Mit seiner grossen Batterie hat er die Speisen warm gehalten, die Teller vorgewärmt, die Kaffeemühle rattern und die Aufschnittmaschine ihre Runden drehen lassen, Licht gegeben und vor allem die Musikanlage der Hochzeitsgesellschaft mit Wummerbass und Höhentönchen, mit „I can’t stop loving you“ und „voulez-vous coucher avec moi ce soir“ versorgt. Kompromisslos bis um vier am Morgen.

Und am Tag zuvor hat der IndieWatt auch noch das Berner Filmpreisfestival in Meiringen von aussen beleuchet und einen 8mm-Film gezeigt von der Expo 1958 in Bruxelles.

Nicht schlecht, so ein IndieWatt, oder?