LeiseMelk Version 1.0 in Betrieb

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Da haben wir’s! Er funktioniert! Die Vakuumpumpe der Alp Rosenlaui melkt ganze 10 Kühe mit 5% der Ladung der Batterie. Damit kann die Alp Rosenlaui wohl 3 Tage vollversorgt werden mit einer Batterieladung. Das ist doch schon Mal was, oder?

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Technisch haben wir noch nicht das Endprodukt. Im Anhänger sind die 23 kWh Salzbatterie von FIAMM und das Ladegerät verstaut (es hat noch ganz viel Platz) und im Schaltschrank im Hintergrund ist die Leistungselektronik von LT-i untergebracht (12 kW DC/AC Umformer, Schutzeinrichtungen u.dergl.). Das haben wir so gemacht, weil die Leistungselektronik noch nicht herumgefahren werden kann, ohne dass man einen Schaden riskiert. Also lassen wir den Schaltschrank stehen und fahren mit der Energie herum. Geladen wird die Salzbatterie am Wasserkraftwerk „Rosenlaui“  vom gleichnamigen Hotel. Bild

Wo der LeiseMelk auftaucht, weckt er Neugier. Der kleine Junge mit der Brille neben mir kam sogar mit der Bemerkung: „Ist das etwa ein Reichweitenverlängerer für Elektroautos?“ Richtig! Das wollen wir auch noch machen! (siehe ebuggy.de)

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Simone Baragiola, LeiseMelk-Aficionado und der Mann, der das alles zusammengebaut und programmiert hat, überprüft ein letztes Mal die Motorenparameter und die Steuerung des DC/AC Wandlers. High-Tech in den Alpen: Ein hypermoderner Batteriespeicher mit Netzrückspeisung steuert einen uralten 3-phasigen Asynchronmotor….

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This is LeiseMelk! DC-Kabelanschluss vorne, Nische mit Steckern, Kontrolldisplay und Schaltern aller Art.